"Und so fing alles an... Am 12.Februar 2011wurde ich mit Mutti und Steffen zum Whisky- Abend geschleppt. Ich fragte mich erst was ich da sollte, aber dann lohnte sich der Abend für mich. Ich lernte Axel Brümmer kennen und er fragte mich ob ich an seiner Jugendreise nach Bolivien teilnehmen möchte. Bolivien? Ich wusste noch nicht einmal wo das liegt. Er gab mir eine Nacht zum überlegen. Am nächsten Tag sollte ich ihm bis 12.00Uhr Bescheid geben. Nach weiteren 24 Stunden waren die Tickes schon gebucht. Von da an zählte ich die Wochen und Tage rückwärts." aus dem   Reisebericht von Maja     (Klick für den kompletten Bericht)

Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland für die Hilfsprojekte in Bolivien. Sie sollen zu Multiplikatoren werden, die den Hilfsgedanken in ihrem schulischen und privaten Umfeld weiterverbreiten, mit neuen Ideen umsetzen und so die Arbeit des Vereins unterstützen. Zu diesem Zweck organisiert Saalfeld-Samaipata e.V. regelmäßig Schülerreisen nach Santa Cruz de la Sierra, um den Jugendlichen die Projekte vorzustellen. So auch in den diesjährigen Osterferien. Sie verbrachten viel Zeit mit den bolivianischen Kindern, lernten deren Tagesablauf kennen und waren in der Abendschule in Samaipata und im Regenwald der bolivianischen Anden. Die interessanten Begegnungen mit den Menschen, vor allem den Kindern, haben sie beeindruckt. „Mit einem 14-jährigen bolivianischen Mädchen habe ich mich angefreundet“, erzählt Klara Pokorny. „Sie hat mir zum Abschied einen Brief geschrieben, das war sehr rührend.“

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     Vor dem Abflug    (zum vergrößern bitte das Bild anklicken)

"Nach dem 19-Stunden Flug (Frankfurt - Rio De Janeiro - Buenos Aires - Santa Cruz), kamen wir alle happy und geschafft in Santa Cruz an. Sogleich wurden wir total lieb von den Kleinsten aus dem Heim mit einem Geschenk und einer Umarmung empfangen. Wir luden unsere Koffer in die Autos und fuhren zum Kinderheim „Mano Amiga“, das für die nächsten zwei Wochen unser Zuhause sein würde. Dort aßen wir mit den Kids zusammen Abendbrot, ( jeder an einem anderen Tisch ) wir Mädels suchten uns noch ein Bett aus und trotz der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit schliefen wir auf der Stelle ein." aus dem   Reisebericht von Sophie     (Klick für den kompletten Bericht)

zum vergrößern bitte klicken      Ankunft    (zum vergrößern bitte das Bild anklicken) zum vergrößern bitte klicken

"15.April 2011"
"Nachdem es zum Frühstück Brötchen vom Barrio Juvenil gab, verteilten wir Kleidung an die Heimkinder, die wir in Deutschland gesammelt hatten. Es ist Wahnsinn, wie sich die Kinder über einen einfachen, schon getragenen Pullover freuen können. Auf der Ladefläche von Georginas Jeep machten wir uns auf zur Bank um dort unsere Euros in Bolivianos zu wechseln. Danach fuhren wir ins Zentrum von Santa Cruz um die Bolivianos prompt für Souvenirs und Postkarten wieder auszugeben und gingen etwas essen. Als nächstes stand das Krankenhaus, in dem deutsche Ärzte seit 3 Wochen kostenlos Arme operieren, auf dem Besichtigungsplan. Wir sahen einen Jungen, dessen ganzer Körper verbrannt war und dessen Kinn von der Brust operiert werden musste. In dem gleichen Zimmer lag noch ein Mann, dessen durch einen Brand verkrüppelte Hand operiert wurde. Dann, als es hieß, dass drei von uns die Chance haben würden, live bei einer OP zuschauen zu dürfen, hatte ich Glück und wurde mit Theo und Maya ausgewählt. Wir zogen Mundschutz, Haube und Kittel an und schon waren wir mittendrin im Geschehen. Gespannt kamen wir in den OP-Saal, in der Mitte war ein OP-Tisch, auf dem ein kleiner Junge schon in Narkose lag. Der Junge hatte eine Gaumenspalte, somit schnitt der Chirurg von der Lippe bis hoch zur Nase auf und nähte es zu. Es war ein Wahnsinns Erlebnis dabei zuzuschauen! Wieder im Heim beim Abendessen schenkte mir Maria de los Angeles ein Armband mit dem Schriftzug „best friends“, was mich sehr rührte. Wir nahmen danach an einer Prozession im Jungenheim Don Bosco teil. Auf einmal kam eine ca. 90-jährige alte Oma, die statt eines Rollators einen alten Einkaufswagen vor sich herschob." aus dem   Reisebericht von Klara     (Klick für den kompletten Bericht)

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     Im Krankenhaus    (zum vergrößern bitte das Bild anklicken)

"15.April 2011"
"Nahezu monsunartig prasselte der Regen morgens gegen das Fenster, wodurch ich geweckt wurde. Ich stand auf und –platsch- stand mitten im Wasser. Die gesamten Schlafsäle, Heikes Zimmer und der Innenhof stand unter Wasser! Maya und ich rannten im Schlafanzug auf denBolzplatz, der seine Bezeichnung als „piscina“ (Schwimmbad) alle Ehre machte."

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"15.April 2011"
"Nach der morgendlichen Aufregung fuhren wir ohne Jakob in das Heim „Hogar de Esparanza“. Jakob stattdessen durfte mit den anderen Volljährigen das Gefängnis in der Zeit besichtigen, dass nach seinen Beschreibungen aussieht wie ein ganz „normales“ Dorf bloß mit einer Mauer drumherum. An dem ganzen Gefängnissystem stimmt etwas nicht, Kinder werden als Drogenschmuggler verwendet, Frauen werden vergewaltigt und Kinder von den eigenen Eltern verkauft um Geld zu verdienen. Aus dem Grund wurde das Heim gegründet, um diesen Kindern eine bessere Zukunft zu sichern und sie aus dem schlechten Umfeld herauszunehmen, da 90% der Kinder Opfer von Gewalt und 70% schon Opfer von sexuellem Missbrauch waren."

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aus dem   Reisebericht von Laura     (Klick für den kompletten Bericht)

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